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Absetzen der SteroideWichtig beim Absetzen von Anabolika ist, dies geplant und nicht abrupt durchzuführen. Zudem sollten nach längerer Einnahme von Steroiden die endogene Testosteron Produktion mit Clomifen angeregt werden. Dies gilt natürlich nur für männliche Steroidkonsumenten. Die
Einnahme kann laut diverser Literatur wie folgt geschehen:
Oftmals wird bei der Einnahme von oralen Steroiden die Leber stark belastet. Um den natürlichen Regenerierungsprozess anzuregen und zu unterstützen, verwenden Athleten oftmals Sylimarin. Dies für die Dauer von mindestens 4-6 Wochen. Ebenso empfehlenswert ist die Einnahme von Acetylcystein, welches ebenfalls leberschützende Wirkungen aufweist. Acetylcystein ist rezeptfrei in jeder Apotheke zu bekommen, fragen Sie einfach nach "ACC akut". Beachten Sie den Beipackzettel! Die katabolen Prozesse lassen sich mit dem natürlichen Supplement Phosphatidylserin und Vitamin C (Vitamin C Pulver bekommt man sehr günstig in jedem Reformhaus) sehr gut abfangen. Phosphatidylserin in Dosierungen von 600-800mg pro Tag, aufgeteilt auf drei Dosierungen, und Vitamin C optimalerweise 1-2g jeweils vor und nach dem Training. Den
Kraftverlust beim Absetzen von Anabolika kann man sehr gut mit
einem
Ephedra-/Coffein-Stack (z.B. aus dem Muskelnet
Xtreme Shop)
abfangen.
Ein paar Tassen Kaffee vor dem Training tun es natürlich auch. Clomifen kann durchaus über einen längeren Zeitpunkt eingenommen werden. Laut Casen, dem Hersteller des spanischen Clomifen, kann dieses bei Hypogonadismus durchaus bis zu 3 Monate eingenommen werden. Nach einer längeren Kur, ab 4 Monate, wird die Clomifen Einnahme i.d.R. auf bis zu drei Monate ausgedehnt. In dem Falle würde das Absetzen wie folgt aussehen:
Ebenfalls
nützlich beim Absetzen von Anabolika sind gewisse
Nahrungsergänzungen wie Creatin
und Glutamin.
Beide Substanzen helfen die zuvor aufgebaute
Muskelmasse bestmöglich zu erhalten. Erhältlich sind
diese
u.a. im Muskelnet
Xtreme Shop. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie schwierig es ist die Steroide abzusetzen. Doch finde ich es absolut fehl am Platz, im Amateursport Steroide das ganze Jahr über einzunehmen. Im Profi Bodybuilding hat dies seine Berechtigung, doch bei uns normal Sterblichen nicht. Die Belastungen für den Körper sind einfach zu hoch und oftmals können gravierende gesundheitliche Schäden entstehen. So
wird oftmals der Schaden am kardiovaskulären System
unterschätzt. Steroide haben oftmals den Nebeneffekt, dass die
Cholesterinwerte negativ beeinflusst werden und der Blutdruck
stark
ansteigt. Sind diese Werte über einen längeren
Zeitraum sehr
schlecht, können Schäden an Herz, Nieren und Arterien
entstehen. Deshalb finde ich es angebracht, nach einer
3-monatigen Kur
mindestens
eine genauso
lange Pause einzulegen. Gegen hohe Östrogenwerte kann zudem hoch dosiert Zink (150mg/Tag) eingenommen werden, da Zink in dieser Menge das Aromatase-Enzym behindert, welches Testosteron in Östrogene umwandelt.
Stimmungsaufhellend wirkt die Aminosäure Tyrosin, die bei der Produktion der Glückshormone Dopamin und Noradrenalin eine entscheidende Rolle spielt. 1-3g pro Tag über den Tag verteilt wirken oftmals Wunder. HCG
(Humanes
Choriongonadotropin), was bis vor kurzem Teil eines jeden
Absetzplans
war, wird heutzutage kaum noch eingesetzt. Der Grund: HCG kann
bei zu
langem und bei zu hochdosiertem Gebrauch zu einer permanten
Desensibilisierung der Hoden auf Testosteron führen. Wer mehr
über HCG erfahren will, dem sei ein Text aus dem Muskelnet
ans Herz gelegt, "HCG vor und
während einer Kur".
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