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Anabolika Nebenwirkungen

Allgemeine Schädigungen
  • Lebertumorbildung (Krebs)
  • Schädigung des Herz - Kreislauf - Systems
  • Störung des Fettstoffwechsels
  • der Blutgerinnung und des Gefäßsystems
  • Ablagerung an den Gefäßwänden
  • Verschlechterung der Cholesterinwerte
  • Arteriosklerose
  • Zusammenkleben der Blutkörperchen
  • Blutgerinnsel im Gehirn (Schlaganfall)
  • Schädigungen der Herzmuskelzelle
  • Herzvergrößerung
  • Herzrhythmusstörung
  • Thrombosegefahr
  • Gynäkomastie (krankhafte Brustvergrößerung)
  • Vergröberung der Gesichtszüge
  • Vergröberung der Hand- und Fußstruktur
  • Wachstum des Nasenknorpels
  • Wachstum der Kinnspitze
  • Wachstum der Wangenknochen
  • Wachstum der Augenbrauenwülste
  • Wachstum des Ohrknorpels
  • Wachstum der Skelettmuskulatur
  • Beschleunigte Skelettreifung
  • Nabelbrüche
  • Veränderung der Schilddrüsenfunktion
  • Zunahme des Unterhautfettgewebes (Gewichtszunahme)
  • Wassereinlagerung im Gewebe
  • Vergrößerung der Talgdrüsen der Haut
  • Ausbildung von Akne
  • Gewaltbereitschaft
  • Gefühlsschwankungen
  • Gereiztheit
  • Negative Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit
  • Psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen)
  • Abnahme des Hodenvolumens und der Spermienzahl
  • Veränderung des Haarverteilungsmusters (z.B. Haarausfall)
  • Steigerung oder Abschwächung des Geschlechtstriebs

Schädigungen hauptsächlich bei Frauen
  • Vertiefung der Stimme durch Kehlkopfverknöcherung (nicht mehr rückgängig zu machen)
  • Klitorisvergrößerung (nicht mehr rückgängig zu machen)
  • Veränderung des Behaarungsmusters (z.B. Bartwuchs)
  • Störungen des Menstruationszyklus
  • Veränderung der Fettverteilung (z.B. Abnahme des Fettgewebes der Brust)
  • Unfruchtbarkeit
  • Chronische Eierstockentzündung

Schädigungen hauptsächlich bei Jugendlichen
Vorzeitiges Schließen der Wachstumsfugen in den Knochen, was in einer geringeren Endkörpergröße zum Ausdruck kommt

Allgemeine Nebenwirkungen
Androgene und Anabolika wirken auf die Talgdrüsen der Haut, wobei deren Entwicklung und Aktivität beeinflusst wird. Sie fördern dabei u.a. auch die Ausbildung von Akne.

Eine verringerte Ausscheidung von Natrium bewirkt eine vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe und führt somit zu einer Zunahme des Körpergewichts.

Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems
Unter Anabolikaanwendung wird die Konzentration der Fetteiweiße mit hoher Dichte (HDL = high density lipoprotein) im Blutplasma erniedrigt, während die Fetteiweiße mit geringer Dichte (LDL = low density lipoprotein) sich erhöhen. Damit erhöht sich der Quotient aus LDL zu HDL, was als Risikofaktor zur Entstehung von Arteriosklerose bis hin zum Herzinfarktes angesehen wird.

In weiteren Studien wurde auf mögliche Veränderungen von Faktoren der Blutgerinnung, des Gefäßsystems und Schädigungen der Herzmuskelzelle hingewiesen, die bei Steroid-Benutzern im Vergleich zu Nicht-Benutzern das Risiko einer Thrombosegefahr erhöhen können.

Herzhyperthrophie und Kapillarisierung
Tagarakis und Addicks wiesen im Tierversuch an Mäusen deutliche Veränderungen am Herzmuskel durch Anabolikaanwendung nach. Dieses führte zu einer Hyperthrophie der Herzmuskelzelle, wobei eine verbesserte Kapillarisierung zur notwendigen
O2-Versorgung aber ausblieb. Bei sportlichen Höchstleistungen könnte somit eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff auftreten und zu Schäden führen.


Leberschäden
Werden orale Anabolika über längere Zeit angewendet, können irreversiblen Leberschäden ausgelöst werden.
Hierbei sollen 17-methylierte Steroide wie Methyltestosteron oder Stanozolol toxischer auf die Leberzellen wirken als nichtmethylierte Steroide wie Testosteron. Konsequenterweise werden heute für therapeutische Zwecke bevorzugt Testosteronverbindungen anstelle von 17-methylierten Steroiden angewendet.

Virilisierungen (Vermännlichung) bei Frauen
Alle Anabolika verursachen bei Frauen aufgrund der androgene Wirkungen Virilisierungen, die sich in Veränderungen der Stimme (irreversibel), des Behaarungsmusters, Störungen des Menstruationszyklus und einer Klitorishyperthrophie (irreversibel) bemerkbar machen.

Virilisierung
Bezeichnung für Merkmalsausprägungen des männlichen Geschlechts. Bei Frauen Bezeichnung für Veränderungen im Aussehen zur Vermännlichung (Akne, Alopezie, Hirsutismus, Klitorisvergrößerung, Tieferwerden der Stimme mit irreversibeler Schädigung des Kehlkopfes. Virilisierungserscheinungen sind Nebenwirkungen von Anabolika bei Frauen und sind Ausdruck einer verstärkten Androgenisierung.

Akne (Acne)
Sammelbezeichnung für verschiedene Erkrankungen der Talgdrüsenfollikel der Haut, wobei es zu Sekretions- und Verhornungsstörungen kommt und als Folgeerscheinung durch Entzündungen und Vernarbung geprägt sind.'

Alopezie
Vermehrter Haarausfall der zur Kahlheit führt.

Androgenisierung
Als Androgene werden männliche Sexualhormone (C-19-Steroidhormone wie Testosteron) bezeichnet. Eine vermehrte Androgenwirkung wird als Androgenisierung definiert. Sie kann verschiedene Ursachen haben, z.B. eine vermehrte Produktion von Androgenen in den Geshlechtszellen oder eine erhöhte Umwandlung von Vorstufen zu Androgenen im peripheren Gewebe.

Hirsutismus
Entprechend dem männlichen Behaarungsmuster eine verstärkte Körper- und Gesichtsbehaarung bei Frauen. Die Ursachen können in einer erhöhten Androgenbildung endokriner Drüsen aber auch ethnisch, familiär bedingt sein.
(Quelle: Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 258.Auflage, Verlag Walter de Gruyter, Berlin - New York, 1998))

Anabolika Nebenwirkungen

Gynäkomastie beim Mann
Eine Anabolikaanwendung über längere Zeit kann zu einer abnormalen Vergrößerung der Brust beim Mann (Gynäkomastie) führen. Es wird angenommen, dass aromatisierbare Anabolika im Stoffwechsel zu Östrogenen oder Progesteron metabolisiert werden, die diese Wirkung auslösen.

Beeinflussung des Längenwachstums bei Jugendlichen
Anabolika können bei Jugendlichen das Längenwachstum beeinflussen, indem ein vorzeitiger Verschluss der Epiphysenfugen die Wachstumsphase verkürzt.

Psychotrope Wirkungen
Zu den psychotropen Wirkungen der Anabolika gibt es zahlreiche Fallstudien und Selbstberichte, aber nur wenige nach wissenschaftlichem Standard durchgeführte Untersuchungen. Die Ergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Psychotrope Effekte treten vor allem bei hohen Dosierungen der Anabolika (oberhalb der therapeutischen Dosen) auf. Während des Anabolikamißbrauchs kann es sowohl zu positiven (Euphorie, sexuelle Erregbarkeit, Energiebereitschaft) als auch zu negativen Veränderungen (Gereiztheit, Gefühlsschwankungen, Gewaltbereitschaft) der Stimmungslage kommen. Ebenso werden negative Einflüsse auf kognitive Faktoren wie Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit beschrieben. Fast alle Autoren berichten von Verhaltensänderungen in Richtung einer Steigerung der Aggressivität, und mehrere Fallstudien bringen schwere Gewaltverbrechen in Verbindung mit Anabolikaanwendung. In neueren Studien wird auf das mögliche Suchtpotential von Anabolika aufmerksam gemacht, das sich u.a. in Depressionen nach Absetzen von Anabolika äußert.
Das Ausmaß der psychotropen Effekte der Anabolika soll neben der Höhe der Dosierung, der Struktur des Anabolikums und der Dauer der Anwendung auch von der Persönlichkeitsstruktur des Mißbrauchers (Grundagressivität, psychische Erkrankungen, gleichzeitiger Alkohol- und Drogenabusus) und den Umgebungsbedingungen (Stressituation, Gruppendruck, Konsequenzen auf Verhaltensänderungen) abhängen.

Erhöhte Sterblichkeit bei Kraftsportlern, die Anabolika einnehmen
Eine finnische Studie zeigt, dass männliche Kraftsportler (Powerlifting), die von 1977-1982 in Finnland zu den fünf Besten in den Klassen zwischen 82,5 und 125 kg zählten und verdächtig auf Anabolikamissbrauch waren, in den folgenden 12 Jahren eine 4-5fach höhere Sterblichkeit aufwiesen, als männliche Personen des gleichen Alters in der Normalbevölkerung.




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